Compilieren mit neuer Netzwerkschicht

Wir entwicklen im Team mit 4D v16.5. Der Server läuft unter Windows Server 2008. Die Clients sind Mac OS und Windows 10. Netzwerk ist normales 1 GB Ethernet.

Seitdem wir auf die neue Netzwerkschicht umgestellt haben dauert das Compilieren sehr lange. Konkret rund 9 Minuten.

Die gleiche Anwendung auf dem gleichen Server braucht im Legacy-Mode mit einem 32bit Client nur 42 Sekunden.

Gibt es da eine Abhilfe?

Wir haben 4Dv15 Win mit 64-Bit-Server und 32-Bit-Clients, und erst deit kurzem die Lizenz als Team-Development-Server.
Das Problem ist dasselbe: Compilieren als Client dauert ewig (15 Minuten oder so).

Unsere Abhilfe ist, nur “Syntax prüfen” zu benutzen, das braucht nur 25 Sekunden.
Das Compilieren machen wir dann mit 4D-Einzelplatz, dann geht es auch schnell.

Die neue Netzwerkschicht wurde zum Optimieren von Datensatzzugriffen entwickelt - um für größere Anzahl Arbeitsplätze besser skalieren zu können.

Zur Erinnerung, es gibt 4 Server im 4D Server (Anwendung, Datenbank, SQL, Web).
Schwerpunkt war Datenbank, nicht Anwendung.

Anwendung ist zb das Laden einer Methode oder Formular, falls diese noch nicht im lokalen Cache war. Aber auch Operationen wie Set Process Variable oder Current time(*).

Datenbankoperationen sind mit der neuen Schicht schneller (unter Hochlast deutlich schneller), Anwendungsoperationen können langsamer sein.

v16 ist 2 1/2 Jahre her, Weiterentwicklung lief in 16 R, 17, 17 R. Das Grundprinzip blieb, aber die Performance wurde weiter verbessert.

Soviel zur Umgebung.
wird nun im Serverbetrieb Syntax geprüft oder “Suche in Struktur” aufgerufen, muss ggf jede einzelne Objekt-, Formular, oder Projektmethode stück für stück zum Client übertragen werden.
Beim ersten Mal kann das also viel länger dauern.
Beim nächsten Mal läuft es quasi local und mit gleicher Performance wie im Einzelplatz, außer es wurden von anderen gerade viel geändert.

Vom Client aus compilieren? Diese Option sollte eigentlich gar nicht aktiv sein, das funktioniert nur im Einzelplatz. Ich verstehe die Frage nicht?

Der Server läuft unter Windows Server 2008.
nur zur Erinnerung: Windows hat den Support schon lange eingestellt, extended Support endet im Januar 2020, dann gibt es keine Sicherheitsupdates mehr. Migration auf 2016 oder 2019 nicht zu lange hinauszögern…

Was wäre der Sinn eines Teamdeveloperservers, wenn man damit nicht kompilieren könnte?